Fassadensysteme und Luftdichtheitsprüfung bei Nichtwohngebäuden

Eintägiges Seminar | anerkannte dena-Fortbildung

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Fortbildungspunkte:

8 Punkte gem. Fortbildungsordnung der Architekten- u. Stadtplanerkammer Hessen und der Ingenieurkammer Hessen

Energieeffizienz-Expertenliste:

8 Unterrichtseinheiten



Im ersten Teil der Fortbildung geht es um Fassadensysteme von Nichtwohngebäuden. Bei der Realisierung nachhaltiger Gebäudekonzepte kommt der Fassade eine besondere Bedeutung zu. Die Fassade ist dabei nicht nur Hauptgestaltungsmerkmal und Witterungsschutz, sondern in großem Maße verantwortlich für die Energiebilanz. Aktive und passive Aspekte spielen hierbei eine große Rolle.
Im Nichtwohngebäudebereich existiert eine Vielzahl an gängigen Fassadensystemen, die sich in Bezug auf ihre Gestalt durch Art und Gliederung bzw. Anordnung der Öffnungen und opaken Teile unterscheiden. Grundsätzlich lassen sich zwei wesentliche Fassadentypen differenzieren; tragende und nicht tragende Fassaden. Sowohl tragende als auch nicht tragende Fassaden müssen eine Reihe von einwirkenden Lasten  sicher aufnehmen und ableiten können, die tragende Außenwand hat darüber hinaus in der Fassadenebene die Standsicherheit des Gebäudes zu gewährleisten.
Je nach Fassadenausführung existieren unterschiedliche Ansätze zur energetischen Optimierung oder Bestandssanierung. Aus diesem Grund muss bei einer geplanten Sanierung einer Gebäudefassade im Vorfeld analysiert werden, welche der Elemente zur Tragfähigkeit des Gebäudes beitragen, bzw. fest verbaut oder austauschbar sind. Eine große Rolle spielen auch die Anbindungselemente, die hinsichtlich Ihrer Wärmebrückenwirkung quantifiziert werden müssen.

Im zweiten Teil der Fortbildung geht es um die Luftdichtheit von Nichtwohnbebäuden. Ob Wohn- oder Bürohaus, ob Industriebau, große Halle oder kleiner Betriebsraum: Für nahezu jedes Gebäude spielt die luftdichte Bauausführung eine bedeutende Rolle. Zusammen mit einer guten Wärmedämmung senkt sie den Energieverbrauch, sie ist Bedingung für funktionierende Brandschutzsysteme und unverzichtbar, um Sicherheits- und Hygienevorschriften verschiedenster Branchen einhalten zu können.

Themen und Inhalte:


Teil 1: Fassadensysteme beim Nichtwohngebäude

  • Vorstellung der verschiedenen Fassadensysteme
  • energetischen Bilanzierung von Gebäuden mit Bezug auf die Fassadensysteme: Abgrenzung / Zuordnung der verschiedenen Berechnungs-Normen
  • U-Wertberechnung von Vorhangfassaden nach DIN EN ISO 13947 mit Übung
  • Anbindung von Fassadensysteme - Wärmebrückenproblematik
  • Quantifizierung von Wärmebrücken
  • Integration von Technikkomponenten wie Heizung, Kühlung und Lüftung in die Fassade

Teil 2: Luftdichtheitsmessung bei großen und mehrzonigen Gebäuden

  • Besonderheiten der Luftdurchlässigkeitsmessung bei Nichtwohngebäuden und großen Wohngebäuden
  • Typische Schwachstellen der luftdichten Hülle beim Nichtwohngebäude
  • zahlreiche Beispiele aus der Meßpraxis
  • Hinweise zur Optimierung der luftdichten Hülle

Methodik:

Vortrag und Diskussion, Übungen

Leistung:

Die Kosten beinhalten Getränke und Seminarunterlagen in digitaler Form.

Kombinationsmöglichkeiten:

Energieeffizienzexperte Nichtwohngebäude 
(fünftägige Schulung in zwei Blöcken - Start 18.02.2016)

 

Anerkannte dena-Fortbildung

Themengebiet:

Energieberater Nichtwohngebäude


Seminarkosten:

255,- EUR

Auswählen

Termin:

20. Feb 2016
Teil 1:    8:30 -12:45 Uhr
Teil 2: 13:45 - 16:00 Uhr

Ort:

Kassel, Schulungscenter ZUB
Adresse und Anfahrt

Referent:

Prof. Dr. Werner Jager
(ai³ Technologie in der Architektur / Hochschule Augsburg)

Dipl.-Ing. Thorsten Bolender
(Ingenieurbüro n50 für Gebäudemesstechnik, Kassel)

Zielgruppe:

Architekten, Ingenieure, Energieberater, Energieeffizienzexperten, Gebäudemanager

Mitglieder folgender Gruppen erhalten einen speziellen Rabatt:

Absolventen der Studienprogramme (GEB, EEUP, EENWG, EBD) von Energie und Umwelt der Uni Kassel erhalten einen Rabatt in Höhe von 20% auf den Seminarpreis.
Vermerk auf Anmeldung!
Rabatte sind nicht kumulierbar.


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